Kerstin Camenisch

Als ich vor 16 Jahren mit meiner Familie nach Dietikon gezogen bin, war Dietikon noch eine eher dörflich geprägte Agglomerationsgemeinde, die stark am Wachsen war und immer noch ist. Die SP hat in diesen Jahren viel erreicht, um die Lebensqualität in Dietikon zu verbessern: Es gibt mehr bezahlbare Krippenplätze, die erste Tagesschule ist Realität und weitere sollen folgen. Die Verkehrsplanung setzt vermehrt auf öffentlichen Verkehr und über Freiräume wird in einem partizipativen Prozess nachgedacht. Dietikon hat mit dem Gleis21 ein Kulturhaus erhalten, die Schulraumplanung hat endlich an Fahrt aufgenommen und über soziale Themen und Perspektiven für die Jugend wird offen diskutiert. Auch für den Minigolfplatz, welcher einem Investorenprojekt weichen sollte, zeichnet sich eine Lösung ab. Die Arbeit der SP ist dabei unabdingbar, denn gerade in einer wachsenden, sich häufig neu findenden Stadt ist es wichtig, unseren Werten treu zu bleiben. Eine soziale Gerechtigkeit in den Themen Wohnen, Bildung, Generationen, Raumplanung/Stadtentwicklung, Gleichberechtigung und Kultur ist notwendiger denn je.

 

Der Druck auf den Boden steigt und damit einher die Miet- und Bodenpreise. Immobilienmogule bereichern sich auf den Schultern der Wenigverdiener*innen. Wenn die ihre Mieten nicht mehr zahlen können, landen sie häufig auf unserem

Sozialamt. Hier muss ein Riegel vorgeschoben werden. Wir müssen uns für bezahlbaren Wohnraum stark machen, dass dieser Kreislauf unterbrochen werden kann.

 

Die Schüler*innenzahlen steigen und wir hinken mit unserer Schulraumplanung hinterher. Doch nicht nur der Raum fehlt, sondern auch zeitgemässe, familiengerechte und bezahlbare Schul- und Betreuungsstrukturen. Wir haben Erfahrung mit multikulturellen Schüler*innenschar in unseren Schulen. Lasst uns aufhören zu klagen, sondern lasst uns die richtigen Massnahmen ergreifen und unsere Erfahrungen positiv einsetzten. Jeder heute investierte Franken in Bildung, beginnend im Vorschulalter, wird später vielfach in die Gesellschaft zurückfliessen. Hier zu sparen wäre fatal.

 

Der demographische Wandel geht weiter. Unsere Gesellschaft altert. Strukturen für die ältere Gesellschaftsschicht müssen erstellt und ausgebaut werden. Doch soll vermehrt der Gedanke der inklusiven Gesellschaft aufgenommen werden. Hören wir auf, in getrennten Milieus zu denken und beginnen wir Freiräume, Strukturen, Infrastrukturen für alle Mitglieder unserer Gesellschaft zu planen. Der Austausch zwischen den Generationen muss vorangetrieben werden.

 

Mit der Limmattalbahn haben wir eine weitere öffentliche Verkehrserschliessung umgesetzt. Jetzt heisst es, dem Langsamverkehr den nötigen Raum zu geben. Unsere Verkehrswege dürfen nicht mehr länger von Individualverkehr geprägt sein. Tempo 30 in den Quartierten muss zum Standard werden. Velos und Fussgehende sollen zukünftig unser Stadtbild prägen.

 

Wir brauchen mehr Platz für Menschen und Bäume. Grün- und Freiräume ermöglichen Begegnungen und machen unsere Stadt lebens- & liebenswert. Freiräume ermöglichen nicht nur den Menschen ein Beisammensein, sondern fördern auch unsere Lebensqualität und können bei richtiger Gestaltung auch einen wichtigen Beitrag zur Klimathematik leisten.

 

Wir brauchen Raum und Geld für die Kultur, denn sie spielt eine äusserst wichtige Rolle für die Identität und den Zusammenhalt der Gesellschaft sowie für die Integration von Zugezogenen.

 

Gleichberechtigung: Den Worten müssen Taten folgen! Um künftig eine ausgewogenere Geschlechterverteilung in politischen und wirtschaftlichen Positionen zu erreichen, braucht es Frauen, die sich der Aufgabe stellen.

Sehr gerne möchte ich mich als Dietiker Stadträtin für konkrete Lösungen der anstehenden Themenfelder einsetzen.

 

Ich denke mich schnell in Themengebiete hinein und entwickle Lösungen. Obwohl ich unsere Grundwerte mit Herzblut, Beharrlichkeit und auch Pragmatismus vertrete, bin ich als konsensfreudig und teamfähig bekannt. Mir ist ein Einbezug aller Beteiligten wichtig und ich agiere häufig als Vermittlerin.

 

Ich bin überzeugt, dass ich mit meinem beruflichen und politischen Leistungsausweis unseren bisherigen, erfolgreichen SP-Stadtrat Toni Kiwic ideal ergänze. Gerne möchte ich mich als Stadtratskandidatin für ein lebens- und liebenswertes Dietikons einsetzen.

 

Kerstin Camenisch

Gemeinderätin

 

 

 

 

Politischer CV Kerstin Camenisch

Die Kandidatin

• Wahl-Dietikerin _ seit 16 Jahren im Altbergquartier heimisch

• Familienfrau _ Sie lebt mit ihren zwei Teenagerjungs und ihrem Ehemann ein spannendes Familienleben.

• Berufsfrau _ Seit 10 Jahren führt sie eine Stiftung im NPO-Bereich

• Kulturtäterin _ Seit Gründung des Vereins amtet sie als Co-Präsidentin des GLEIS21

• Politikerin _ Seit 2018 Gemeinderätin, RPK-Vizepräsidentin, Fraktionspräsidentin der AL/SP-Fraktion, Mitglied der kantonalen Kulturkommission

• Macherin _ pragmatisch und konsensfreudig setzt sie sich für Lösungen ein.

 

Ihr Programm

• Kultur: Wir brauchen Raum und Geld für Kultur, denn sie spielt eine äusserst wichtige Rolle für die Identität und den Zusammenhalt der Gesellschaft sowie für die Integration von Zugezogenen.

• Raumplanung / Stadtentwicklung: Wir brauchen mehr Platz für Menschen und Bäume. Grün- und Freiräume ermöglichen Begegnungen und machen unsere Stadt lebens- & liebenswert.

• Bildung: Jeder heute investierte Franken in Bildung, beginnend im Vorschulalter, wird später vielfach in die Gesellschaft zurückfliessen. Wir brauchen zeitgemässe, familiengerechte und bezahlbare Schul- und Betreuungsstrukturen

• Gleichberechtigung: Den Worten müssen Taten folgen. Um zukünftig eine ausgewogene Geschlechterverteilung in politischen und wirtschaftlichen Positionen zu erreichen, braucht es Frauen, die sich der Aufgabe stellen.

 

Kurz CV

• Persönlich: Geboren am: 7. Juni 1972

Zivilstand: verheiratet Abschluss: lic.oec.publ. Uni Zürich

• Beruflich: seit 2012 Geschäftsleiterin Stiftung Ferien im Baudenkmal

 

Mitgliedschaften:

SP-Mitglied
Co-Präsidentin Verein GLEIS21
Mitglied IG Minigolf Mühlematt
Mitglied Frauenzentrale
Mitglied Schweizer Heimatschutz
Mitglied Pronatura
Mitglied ProKultur